Kosten

Was kostet eine QMS-Software?

Die ehrliche Antwort lautet: die Lizenz ist der kleinste Posten. Wer nur Abopreise vergleicht, vergleicht den sichtbaren Teil einer Rechnung, deren grösserer Teil aus der eigenen Arbeitszeit besteht. Diese Seite macht die ganze Rechnung auf — auch die Teile, die kein Anbieter in sein Angebot schreibt.

Die fünf Posten

Ein Qualitätsmanagementsystem kostet an fünf Stellen Geld. Nur der erste steht auf einer Preisliste.

  1. Die Lizenz

    Das Abo für die Software. Der einzige Posten, den Sie vor der Entscheidung genau kennen können — vorausgesetzt, der Anbieter nennt ihn.

  2. Einführung und Migration

    Vorhandene Dokumente übernehmen, Struktur festlegen, Verantwortlichkeiten klären. Manche Anbieter berechnen dafür eine einmalige Einführungsgebühr, andere setzen ein Beratungsprojekt voraus. Fragen Sie danach explizit — dieser Posten steht selten neben dem Monatspreis.

  3. Schulung

    Nicht nur für die Qualitätsbeauftragte, sondern für alle, die mitarbeiten sollen. Der Aufwand hängt weniger vom Anbieter ab als von der Software selbst: je mehr Fachvokabular eine Oberfläche verlangt, desto länger die Einarbeitung — und desto sicherer landet das QMS am Ende doch wieder bei einer einzigen Person.

  4. Der laufende interne Aufwand

    Dokumente schreiben, prüfen, freigeben, aktuell halten, wiederfinden, vor Audits zusammensuchen. Das ist fast immer der grösste Block — und der einzige, der in keinem Angebot auftaucht, weil er als Gehalt bereits bezahlt ist. Genau deshalb wird er beim Vergleichen übersehen.

  5. Die Zertifizierung selbst

    Das Honorar der akkreditierten Zertifizierungsstelle, plus Überwachungsaudits in den Folgejahren. Es bemisst sich nach Auditzeit — also nach Unternehmensgrösse, Standorten und Komplexität — und ist von der Software vollständig unabhängig. Keine Software zertifiziert Sie, und keine kann das Ergebnis garantieren.

Warum der Listenpreis täuscht

Drei Muster sorgen dafür, dass der Preis, mit dem Sie rechnen, selten der Preis ist, den Sie zahlen.

Preise pro Nutzer wachsen mit Ihnen mit. Wo Preise überhaupt sichtbar sind, ist die Abrechnung pro Person die Regel. Das klingt fair und hat einen unangenehmen Nebeneffekt: jeder zusätzliche Zugang kostet, also werden Zugänge gespart. Am Ende liest die Hälfte der Belegschaft das QMS nicht — nicht aus Desinteresse, sondern weil ihr Zugang eine Budgetposition wäre. Ein System, das die Hälfte des Unternehmens nicht kennt, erfüllt seinen Zweck nicht.

Der Einstiegspreis ist selten der Funktionsumfang, den Sie brauchen. Modulare Angebote nennen den Preis der Grundversion; Lenkung, Auditverwaltung oder Massnahmenverfolgung liegen darüber. Prüfen Sie, in welcher Stufe die Funktionen liegen, die Sie tatsächlich einsetzen wollen.

Ein guter Teil des Marktes nennt gar keinen Preis. „Preis auf Anfrage" bedeutet: ein Termin, ein Angebot, kein Vergleich ohne Aufwand — und ein Preis, der sich daran orientieren kann, was Sie vermutlich zu zahlen bereit sind. Ein öffentlich genannter Preis ist deshalb mehr als Bequemlichkeit. Er ist für alle gleich.

Sieben Fragen vor der Unterschrift

Diese Fragen decken die Posten auf, die sonst erst nach der Entscheidung sichtbar werden. Stellen Sie sie jedem Anbieter — auch uns.

  1. Was kostet es für unsere Personenzahl?

    Nicht die Einstiegsstufe, sondern Ihre tatsächliche Zahl — inklusive derer, die nur lesen.

  2. Was kostet die Einführung einmalig?

    Migration, Einrichtung, Pflichtberatung. Getrennt vom Abo abfragen.

  3. Welche Funktionen liegen in einer höheren Stufe?

    Konkret die nennen, die Sie brauchen — nicht die Featureliste allgemein.

  4. Was passiert mit unseren Dokumenten, wenn wir kündigen?

    Bekommen Sie sie in einem Format, das ohne diese Software lesbar bleibt? Und was kostet der Export?

  5. Wie lange gilt der Preis?

    Und wie werden Erhöhungen angekündigt — mit welcher Frist, mit welchem Kündigungsrecht?

  6. Wie viel Zeit kostet uns die Pflege pro Monat?

    Lassen Sie sich das an Ihrem eigenen Prozess zeigen, nicht an einer Demo-Datenbank.

  7. Was davon steht schriftlich?

    Ein Preis in den Vertragsunterlagen ist eine Zusage. Ein Preis im Verkaufsgespräch ist eine Absicht.

Der grösste Hebel ist nicht der Preis

Wenn der laufende interne Aufwand der grösste Posten ist, dann entscheidet nicht die günstigste Lizenz über die Gesamtkosten, sondern die Frage, wie viele Stunden das System jeden Monat verlangt. Ein Abo, das im Jahr ein paar hundert Euro spart, ist schnell aufgezehrt, wenn dafür jede Freigabe eine Nachfrage auslöst und jeder Auditnachweis gesucht werden muss.

Fragen Sie deshalb nicht zuerst „was kostet das?", sondern „wer im Unternehmen wird das benutzen — und wie oft muss jemand dabei nachdenken, wie das Werkzeug funktioniert, statt worum es inhaltlich geht?". Der ISO-9001-Selbstcheck zeigt Ihnen in einer Viertelstunde, wie viel von dem, was Sie brauchen, bei Ihnen schon existiert — und damit, wie gross der Einführungsposten bei Ihnen überhaupt ist.

Was easo kostet

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Häufige Fragen zu QMS-Kosten

Was kostet eine QMS-Software für ein kleines Unternehmen?

Bei sichtbaren Preisen liegen QMS-Lösungen für KMU meist im zwei- bis dreistelligen Bereich pro Monat — allerdings selten als Endsumme: verbreitet sind Preise pro Nutzer, kostenpflichtige Module und einmalige Einführungsgebühren. Rechnen Sie deshalb nie mit dem Einstiegspreis, sondern mit dem Preis für Ihre tatsächliche Personenzahl und Ihren tatsächlichen Funktionsumfang. easo kostet einen festen Preis pro Unternehmen, unabhängig von der Personenzahl — der Betrag steht offen auf der Preisseite.

Warum nennen viele Anbieter keinen Preis?

Weil der Preis dann verhandelbar bleibt und sich an dem orientieren kann, was ein Kunde vermutlich zahlen würde. Für Sie heisst das: ein Termin, ein Angebot, und kein Vergleich ohne Aufwand. Ein öffentlich genannter Preis ist deshalb selbst ein Qualitätsmerkmal — er ist für alle gleich.

Ist die Software der grösste Kostenblock?

Nein. In aller Regel ist es die eigene Arbeitszeit: Dokumente schreiben, aktuell halten, freigeben, wiederfinden, für Audits zusammensuchen. Diese Stunden tauchen in keinem Angebot auf, summieren sich aber jedes Jahr — und sie sind der Posten, an dem gute Software wirklich etwas ändert.

Kostet die ISO-9001-Zertifizierung extra?

Ja, und sie ist von der Software unabhängig. Die Zertifizierung führt eine akkreditierte Stelle durch; deren Honorar richtet sich nach Auditzeit, also nach Unternehmensgrösse, Standorten und Komplexität. Keine Software kann eine Zertifizierung ersetzen oder garantieren — sie kann nur dafür sorgen, dass Sie die Nachweise ohne Suchen beisammen haben.

Was ist der Unterschied zwischen Preis pro Nutzer und Preis pro Firma?

Beim Preis pro Nutzer steigen Ihre Kosten mit jeder Person, die Zugang bekommt — was dazu führt, dass Zugänge gespart werden und am Ende die Hälfte der Belegschaft das QMS nicht liest. Ein Preis pro Firma entkoppelt beides: die Kosten bleiben gleich, egal wie viele Menschen mitarbeiten.

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easo ist für macOS verfügbar — die Windows-Version folgt in Kürze. Sagen Sie uns Bescheid, und wir melden uns, sobald sie da ist.

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