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Was ist MCP?

Die gemeinsame Sprache, in der ein KI-Werkzeug bei einem Programm nachfragt. Klingt nach einem Detail für die IT — ist aber die Stelle, an der sich entscheidet, ob Sie sich an einen Anbieter binden oder nicht.

MCP in einem Satz

MCP — das Model Context Protocol — ist eine offene Vereinbarung darüber, wie ein KI-Assistent bei einem Programm nach Daten fragt. Ohne so eine Vereinbarung müsste jeder Anbieter für jedes Werkzeug eine eigene Anbindung bauen, und jede davon wäre eine Einbahnstrasse. Mit ihr baut man einmal und wird von allen verstanden, die dieselbe Sprache sprechen.

Sie richten nichts ein

Der Server gehört zu easo und wird mitgeliefert — Sie installieren nichts, Sie bearbeiten keine Konfigurationsdatei. Wenn Ihr Unternehmen den KI-Zugriff freigeschaltet hat, trägt easo den Zugang auf Ihrem Gerät selbst ein und zeigt Ihnen danach eine Quittung, was es getan hat. Eine Mitteilung, keine Frage.

Warum ein offener Standard hier zählt

Eine bequeme Anbindung an ein einzelnes KI-Werkzeug wäre schneller gebaut gewesen. Sie hätte uns und Sie an dieses Werkzeug gebunden — und das ist genau die Art Abhängigkeit, gegen die dieses Produkt gebaut ist.

Ehrliche Grenzen

MCP-Server werden gerade als Sicherheitsthema diskutiert, und zu Recht: In vielen Unternehmen stöpseln Mitarbeitende Server an, von denen sonst niemand weiss. Wer das prüft, sollte es auch bei uns prüfen. Unsere Antworten darauf sind keine Zusicherungen, sondern Eigenschaften: Der Server läuft lokal und baut keine Verbindung nach aussen auf, das Unternehmen schaltet ihn als signierte Einstellung frei, ab Werk ist er aus, und im täglichen Gebrauch liest er ausschliesslich freigegebene Dokumente.

Der Standard ist jung. Die Spezifikation bewegt sich noch, und das werden wir mitgehen müssen. Das ist der Preis dafür, früh auf einer offenen Grundlage zu stehen statt spät auf einer fremden.

Browserbasierte Assistenten gehen nicht, und zwar absichtlich. Sie bräuchten einen entfernten Server, über den Ihre Inhalte laufen. Genau den bauen wir nicht — er würde die Zusage aufheben, dass Ihre Dokumente Ihre Dokumente bleiben.

MCP regelt den Kanal, nicht das Modell. Der Standard bestimmt, wie gefragt und geantwortet wird. Was ein KI-Werkzeug mit der Antwort anstellt und wohin es sie sendet, gehört diesem Werkzeug und seinem Anbieter.

Was das für Ihr QMS heisst

Über diesen Kanal beantworten die KI-Werkzeuge Ihres Teams Fragen aus Ihrem QMS — aus dem freigegebenen, signaturgeprüften Stand, mit Version und Freigabe an jeder Antwort. Wer das freischaltet, was dabei ausgeliefert wird und wo die Grenze verläuft, steht auf der Seite zum KI-Zugriff.

Kurz gesagt

MCP ist die Sprache, nicht das Produkt. Sie entscheidet nicht, was Ihre KI kann — sie entscheidet, ob Sie in fünf Jahren noch frei wählen, mit welcher KI Sie arbeiten. Das ist dieselbe Überlegung, die Ihre Dokumente in Ihr eigenes Git legt statt auf unsere Server.

Häufige Fragen zu MCP

Wofür steht MCP?

Für Model Context Protocol. Es ist eine offene Vereinbarung darüber, wie ein KI-Werkzeug bei einem Programm nachfragt: Welche Daten gibt es, gib mir dieses eine, suche mir jenes. Statt dass jeder Anbieter jede Anbindung einzeln baut, sprechen alle dieselbe Sprache.

Muss ich dafür etwas installieren oder einrichten?

Nein. Der Server gehört zu easo und wird mitgeliefert. Claude Desktop und Claude Code trägt easo selbst ein und zeigt Ihnen anschliessend eine Quittung, was es getan hat; andere Werkzeuge verbinden Sie mit einem Befehl, den easo für Sie kopiert.

Funktioniert das mit jedem KI-Werkzeug?

Mit jedem, das MCP spricht, und das werden zunehmend mehr. Browserbasierte Assistenten gehen bewusst nicht: Sie bräuchten einen entfernten Server, über den Ihre Inhalte laufen — und genau das wollen wir nicht bauen.

Gehen meine Daten dabei ins Internet?

Durch easo nicht. Server und KI-Werkzeug reden auf Ihrem Rechner miteinander; der Kanal baut keine Netzwerkverbindung auf. Was Ihr KI-Werkzeug anschliessend mit dem Gelesenen macht, entscheidet dieses Werkzeug und sein Anbieter — das ist eine Frage an Ihr KI-Werkzeug, nicht an easo.

Ist ein MCP-Server ein Sicherheitsrisiko?

Die Frage ist berechtigt und wird in der Branche gerade laut gestellt — meist, weil Mitarbeitende Server anstöpseln, von denen niemand sonst weiss. Prüfen Sie es auch bei uns. Unsere Antworten: Der Server läuft lokal und ohne Verbindung nach aussen, das Unternehmen schaltet ihn signiert frei, ab Werk ist er aus, und im täglichen Gebrauch liest er ausschliesslich freigegebene Dokumente.

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